infosyon - Dienstag, 25. Juni 2019
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Empfehlungen für infosyon-Peergruppen


Selbstverständnis


Die regionalen Peergruppen bieten den Mitgliedern des Forums und allen Interessierten Vertiefung und Unterstützung in ihrer Arbeit mit System-Aufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten. Mit der folgenden Beschreibungen möchte infosyon Empfehlungen geben, welche den LeiterInnen der Peergruppen als Orientierung dienen kann.
 
Zweck

  • Üben im Leiten von Aufstellungen
  • Supervision / Intervision – Lernen durch Reflektion
  • Vorgehensweisen und Anwendung in Organisationen und Arbeitskontexten
  • Förderung von Methodenvielfalt und Austausch der Methoden verschiedener Aufstellungsschulen
  • Austausch über Anwendungsmöglichkeiten im Management und Organisationskontext
  • Austausch über Verknüpfung der Aufstellungsmethode mit anderen Beratungs- oder Mangementinstrumenten
  • Ggf. Einladen von Kunden/Klieneten u/o GastreferentInnen zu speziellen Themen

    
Inhalte

  • Themen und Fragestellungen aus Organisationen und Arbeitskontexten
  • Theorie der System-Aufstellungen und komplementären Methoden in Organisationen und Arbeitskontexten

    
Zielgruppe

  • Aktive AnwenderInnen von Systemaufstellungen, die sich fortlaufend   weiterbilden möchten.
  • Personen, die eine Fortbildung in System-Aufstellungen in Organisationen und Arbeitskontexten begonnen haben und aktiv aufstellen möchten.
  • In erster Linie sollten die Peegruppen für Mitglieder von infosyon e. V. und InteressentInnen an einer Mitgliedschaft offen sein. Die konkreten Teilnahmebedingungen legen die verantwortlichen LeiterInnen vor Ort fest.
  • infosyon empfiehlt, dass es unterschiedliche Teilnahmegebühren für infosyon- Mitglieder und Nicht-Mitglieder gibt.

 
Rahmenbedingungen und Arbeitsprinzipien

  • Idealerweise fokussiert ein Treffen auf ein Thema, das vorbereitet wird.
  • Die Arbeitsatmosphäre ist ernsthaft und vertrauensvoll; Anliegen werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Außenstehende weitergegeben.
  • Die Möglichkeit zur Dokumentation von Aufstellungen für eigene Ausbildungs- oder Forschungszwecke sollte gegeben sein. Sie obliegt der Selbstorganisation.
  • infosyon e. V. empfiehlt folgende Kommunikationsprinzipien innerhalb der Gruppe:

    • Zuhören
    • Von Herzen sprechen
    • Konstruktives Feedback
    • Annahmen suspendieren
    • Respekt gegenüber dem Anderen
    • Reflektionsrunden nach Aufstellungen
    • Konflikte offen ansprechen und Raum für Bearbeitung schaffen
    • Veränderungswünsche mit konkreten Lösungsvorschlägen einbringen
    • Selbstverantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen
    • Neue TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit sich vorzustellen und damit Ihre Motivation und Erwartungen in die Gruppe einzubringen

       
Moderation und Organisation (HOST)

  • Die Peergruppen werden von ein bis zwei LeiterInnen, die selbst Mitglied bei infosyon sind, für einen festgelegten Zeitraum organisiert und moderiert.
  • Ausschließlich die LeiterInnen sind für die Gestaltung der Peergruppen  verantwortlich, sowohl für die Inhalte als auch die Durchführung. infosyon e. V. übernimmt keine Verantwortung und Haftung.
  •  infosyon e. V. empfiehlt den Peergruppen-Leiterinnen:

    • Ausarbeitung der Themen auch von den TeilnehmerInnen
    • Bedachtes Wachsen der Gruppe organisieren
    • Informationsfluss über E-Mail an alle TeilnehmerInnen
    • Klare Strukturierung des Ablaufes und beherzte Moderation
    • Zusammenfassende Reflexion im Anschluss an jedes Treffen
    • Terminsetzung in Absprache mit der Gruppe
    • Ggf. Bericht bei Tagungen und Mitgliederversammlung über die Arbeit und Teilnahme an überregionalen Treffen der Moderatoren
    • Betreuung von neuen Mitgliedern (Patenprinzip)