Wie funktioniert die Systemaufstellung?

Die Systemische Aufstellung gehört - wie zum Beispiel das ältere und darum vielen auch geläufigere Rollenspiel - zu den Szenischen (Diagnose-)Verfahren. Diese bringen Beziehungsstrukturen in einem dreidimensionalen Raum über Repräsentanten zur Darstellung. Allein schon dadurch lassen sich diffus scheinende Sachverhalte verdeutlichen. Im Gegensatz zu den Rollenspielen werden aber den Repräsentanten in der Organisationsaufstellung keine Handlungsanweisungen zur Gestaltung ihres Spiels gegeben. Damit käme ja - über die Regieanweisungen - wiederum bloss das explizite Wissen zur Darstellung. Hier jedoch beziehen die Repräsentanten ihre Informationen gewissermassen durch eine im "(Spiel-)Feld" möglich werdende "repräsentierende Wahrnehmung" (Begriff von Varga von Kibéd /Sparrer): Sie werden für das implizite Wissen gleichsam zu "Resonanzkörpern". Ihre Körperwahrnehmungen werden dann vom Aufstellungsleiter systematisch abgefragt und ermöglichen einerseits die Rekonstruktion eines umfassenderen Sachverhaltes und andrerseits die Ableitung von weiter greifenden, nachhaltigeren Lösungen.

 Die Aufstellung generiert also eine Art  "Wissensfeld", dem die Repräsentanten den spontanen Zugang zu den tiefer liegenden Schichten einer Fragestellung verdanken. In der Erkenntnis und Nutzung dieses Phänomens liegt eine der wesentlichsten Leistungen der Aufstellungsarbeit.


 

 

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