Theorie der Aufstellungsarbeit

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine konsistente Theorie für diesen Aspekt des dynamischen Diagnoseschemas "Aufstellung". Die oft so eindrücklich beobachtbaren "repräsentierenden Wahrnehmungen" der als Stellvertreter aufgestellten Personen harren noch einer wissenschaftlich fundierten Begründung. Hinweise auf die Funktionsweise der in Aufstellungen wirkenden "basalen Grammatik" gibt nach neuesten Erkenntnissen die Sprachspiel-Theorie des Philosophen Ludwig Wittgenstein. Andere Erklärungsversuche greifen zurück auf das von dem Biochemiker Rupert Sheldrake entwickelte Modell der morphogenetischen Felder. Beide Theorien besagen, dass Systemwissen innerhalb der Beziehungen der Elemente zueinander (also eben in einer Art Feld) und nicht in den Elementen selber eingelagert ist. Die Elemente selbst bringen die Qualität von Beziehungen bloss zum Ausdruck.

 Dennoch steht fest, dass durch die Aufstellungsarbeit implizites Wissen explizit gemacht werden kann; durch diesen Transformationsakt löst die Aufstellung ein wesentliches, wenn nicht das zentrale Postulat des Wissensmanagements ein.


 

 

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