Methodische Wurzeln der Aufstellungsarbeit

Die verschiedenen Formen der System-Aufstellungen sind dadurch entstanden, dass TherapeutInnen und (Organisations-)BeraterInnen auf eine Reihe gängiger Konzepte zurückgegriffen und diese zu etwas Neuem zugleich ergänzt und verdichtet haben.



Die System-Aufstellungen haben drei methodische bzw. theoretische Wurzeln:

  • die szenische Arbeit
  • die Familientherapie und
  • die Theorie sozialer Systeme

Diesen drei Wurzeln gemeinsam ist - insbesondere in deren systemischen Ausprägung - ihr Interesse an (Kommunikations-)Beziehungen: Dabei wird der Fokus auf das Zusammenspiel der Elemente untereinander gelegt. Beobachtet wird, wie etwas (zusammen) funktioniert - oder eben nicht funktioniert. Dies unterscheidet sie von Konzepten, in denen Beobachtungen darüber angestellt werden, was etwas ist; letztere nehmen vorab das einzelne Element mit all seinen Eigenschaften in den Blick.

 Diese Wurzeln selber sind wiederum eng miteinander verflochten, so dass von einem rhizomartigen "Wurzelwerk" gesprochen werden kann.

 Wichtige Impulse in diesem Wurzelwerk kommen insbesondere aus den Konzepten des Psychodramas und der Familienrekonstruktion, aus der Schule von Palo Alto sowie aus den neueren Entwicklungstheorien.

 

 

Veranstaltungen/Events

"Was geht ab?" Ein Film zur 4. infosyon-Akademie im Sept. 2018
10. Experimentier-Workshop - Glaubenssätze von Kreativdenkenden –
erkundet mithilfe von Spiral Dynamics
13.09.2019 Uni Bremen
II. International Academy Meeting
27. und 28. September 2019 - Uni Bremen
"Das weite Feld der Aufstellungsarbeit" von infosyon, ÖfS und SyStconnect in Wien
03.10.19 - infosyon; 07.11.19 - SyStconnect; 05.12.19 - ÖfS
Free Workshop Day - Ein neues Angebot für infosyon-Mitglieder!
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