infosyon - Dienstag, 25. Juni 2019
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Die Arbeit mit SyA in Organisationen braucht anschlussfähige Zugänge und Arbeitsweisen

  1. Organisationsaufstellungen haben eine eigenständige methodische Identität entwickelt.
    Zunächst als "Variante" der Familienaufstellung eingeführt, hat die Methode, wie sie heute in Organisationen und Arbeitskontexten angewandt wird, eine völlig eigenständige Identität entwickelt. Im Wesentlichen geht es um eine starke inhaltliche, kompetenzbezogene, sprachliche und prozessuale Anschlussfähigkeit und Anbindung an die Organisationswelt.

  2. "Aufstellung" im weiteren Sinn.
    Wir betrachten "Systemaufstellung" als Überbegriff für ein breites Spektrum von räumlich-inzenatorischen Methoden - von niederschwelligen analogen Darstellungen bis zur Arbeit mit repräsentierender Wahrnehmung mit dem anwesenden Team; in assoziierter und dissoziierter Form; mit Symbolen und Menschen als Repräsentanten.

  3. SyA wird als eines von mehreren Beratungs- oder Management- Tools gesehen. Kombinationsfähig.
    infosyon war von Beginn an am Dialog mit bestehenden Organisationsmethoden interessiert. Die Erfahrung hat diese Ausrichtung bestätigt: Die erfolgreichste Form für den Einsatz der SyA in Organisationen ist eine, die sich, ergänzend zum vertrauten Instrumentarium, als kleines, aber hochwirksames Tool versteht.

  4. SyA wird zunehmend fachspezifisch interpretiert.
    Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen, wie OE, Strategie, Marketing, Werbung, Projektmanagement, HR u. a. haben spezielle Formate für dieses jeweilige Feld entwickelt, die sich sprachlich und inhaltlich eng an das etablierte Instrumentarium des Fachgebiets ankoppeln.

  5. SyA wird in den Prozess integriert.
    Auch dies ist eine Best-Practise-Erfahrung: Die Chance, dass Aufstellungshinweise zu konkreten Auswirkungen führen, steigt, wenn die SyA in laufende Prozesse integriert wird. Dies wiederum bedeutet eine zunehmende Verlagerung nach innen - in die Geschäftsführung, Teams, Abteilungen, Trainings- und Lerngruppen. Die generierten Erkenntnisse werden iterativ verarbeitet und in den weiteren Prozess eingespeist.